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22. - 24. Januar 2010

...und der lange Weg, der vor uns liegt,
führt Schritt für Schritt ins Paradies!

Aufruf

5. Januar 2010
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Seit Jahren werden alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens zunehmend  einer Logik wirtschaftlicher Verwertbarkeit untergeordnet. Mit aller Deutlichkeit zeigt sich dies auch im Bildungsbereich. Das am 01.01.2010 in Kraft getretene Hessische Hochschulgesetz (HHG) und die Verhältnisse an den Stiftungsuniversitäten Darmstadt und Frankfurt verdeutlichen diese Entwicklung beispielhaft. Folgen sind unter anderem die Entdemokratisierung der Universitäten durch den Abbau studentischer Mitbestimmung und die Machtausweitung des Hochschulrates, sowie die zunehmende Ökonomisierung der Bildung, etwa durch eine Übernahme privatwirtschaftlicher Steuerungsinstrumente und die Pflicht zur Drittmitteleinwerbung (HHG, § 8, Abs.1).

Um gemeinsam die Entwicklungen und Auswirkungen im Bildungssektor und darüber hinaus zu diskutieren, die Bildungsproteste des vergangenen Jahres zu reflektieren und uns über Perspektiven der zukünftigen Zusammenarbeit auszutauschen, laden wir, die Kritische Uni Kassel in Kooperation mit dem AStA der Uni Kassel, Euch vom 22. – 24. Januar zum hessischen Bildungskongress nach Kassel ein. Wir wollen uns in kleineren Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen zusammen finden. Workshop-Vorschläge werden vorab gesammelt und können an die E-Mail-Adresse der Vorbereitungsgruppe gesandt werden.

Konkrete Ziele sind eine stärkere hessenweite Vernetzung voranzutreiben sowie eine gemeinsame Resolution der hessischen Bildungsstreikenden auf den Weg zu bringen. Es wird daher darum gebeten, dass die jeweiligen Streikplena sich bereits im Vorhinein Gedanken hierzu machen und vorhandene Resolutionen und Forderungskataloge vorab auf das Wiki des Hessen Kongress stellen.

Zum Kongress sind nicht nur Studierende der (Fach)Hochschulen, sondern auch alle anderen Betroffenen der Reformen des Bildungssystems, also SchülerInnen, Azubis, Lehrende u.a., herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf eine kritische und produktive Zusammenarbeit!

Euer AK Bildungskongress

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